Gehe diese Punkte unserer Checkliste Schritt für Schritt durch, um böse Überraschungen beim Release von WordPress Version 7.0 zu vermeiden.
- [ ] Inventur der “Editor-Plugins”: Welche Plugins fügen dem Editor eigene Schaltflächen, Sidebars oder Eingabefelder (Metaboxen) hinzu?
- [ ] Staging-Umgebung einrichten: Erstelle eine Kopie deiner Website. Teste niemals direkt live!
- [ ] Beta-Test: Installiere das “WordPress Beta Tester” Plugin auf der Staging-Seite und wähle “Bleeding Edge” aus, um WordPress 7.0 vorab zu testen.
- [ ] Plugin-Check “apiVersion”: Prüfe, ob deine Plugins für den neuen Iframe-Editor bereit sind (siehe Analyse-Abschnitt unten).
- [ ] Entwickler-Check für Custom Code: Hast du individuellen Code in der
functions.php? Dieser muss auf Iframe-Kompatibilität geprüft werden. - [ ] Backup-Strategie: Stelle sicher, dass dein Hoster tägliche Backups macht, die du im Notfall in Minuten zurückspielen kannst.
So analysierst du deine Plugins auf 7.0-Tauglichkeit
Du musst kein Programmierer sein, um erste Warnsignale zu erkennen. Hier sind drei Wege, wie du (oder wir für dich) deine Plugins checkst:
Der “apiVersion” Schnellcheck
WordPress 7.0 verlangt für den Editor die apiVersion 3. Ältere Plugins nutzen oft Version 1 oder 2, was im neuen Iframe-Editor zu Fehlern führt.
- Do-it-yourself: Wenn du einen FTP zugang hast, schaue in den Plugin-Ordner unter
src/block.json. Suchst du dort nach"apiVersion": 3. Fehlt dieser Eintrag oder steht dort eine2, ist das Plugin veraltet. - Unsere Hilfe: Wir scannen deinen gesamten Plugin-Stamm automatisch auf diese Inkompatibilitäten.
Prüfung der “Metaboxen”
Plugins wie Lagerverwaltungen oder SEO-Tools nutzen oft Felder unter dem Texteditor.
- Achte auf: Wenn diese Felder im 7.0-Editor nicht mehr reagieren oder “eingefroren” wirken, liegt das an der fehlenden Iframe-Brücke.
- Lösung: Diese Plugins müssen explizit als
__block_editor_compatible_meta_boxmarkiert werden.
JavaScript & CSS Selektoren
Viele ältere Plugins versuchen, Elemente im Editor direkt über das “Hauptfenster” anzusprechen. Da der Editor nun in einem isolierten Iframe lebt, laufen diese Skripte ins Leere.
Pro-Tipp: Nutze das offizielle “WordPress Plugin Check” Tool von GitHub. Es zeigt dir Warnungen an, wenn ein Plugin nicht den 7.0-Standards entspricht.
Zu kompliziert? Sende uns deine Plugin-Liste, und wir erstellen dir ein kostenloses Kompatibilitäts-Audit!
Warnliste: Diese populären Plugins schwächeln 2026
Nicht jedes Plugin überlebt den Sprung in die neue Ära. Besonders kritisch sind jene, die seit über 12 Monaten kein Update erhalten haben oder deren Funktionen mittlerweile in WordPress integriert wurden.
Achtung bei diesen (oder ähnlichen) Kandidaten:
- Classic Editor & Classic Widgets: Auch wenn der Support immer wieder verlängert wurde – mit WordPress 7.0 und der Phase 3 (Collaboration) wird die Luft für den alten Editor extrem dünn. Wer jetzt noch nicht auf Blocks setzt, riskiert den kompletten Funktionsverlust der neuen Team-Features.
- PeepSo (ältere Versionen): Da PeepSo das offizielle WordPress.org Verzeichnis verlassen hat, erhalten viele Nutzer keine automatischen Updates mehr. Hier ist manuelle Vorsicht geboten!
- Veraltete “Page Speed Fixer” & “Mixed Content” Plugins: Viele dieser Tools (z.B. einfache SSL-Fixer oder Caching-Scripts von 2022) nutzen veraltete Hooks, die in der neuen 7.0-Architektur zu PHP-Fehlern führen können.
- Einfache “Revision Control” Plugins: Da WordPress 7.0 das Speichern von Änderungen komplett neu organisiert (eigene Tabellen!), kollidieren alte Plugins zur Revisionsbegrenzung oft mit dem neuen System.
Die goldene Regel: Wenn ein Plugin in deinem Backend anzeigt: “Dieses Plugin wurde seit 2 Jahren nicht mehr getestet”, ist es ein Sicherheitsrisiko für WordPress 7.0.
Die TECH Schmiede macht dich WordPress 7.0-sicher
Ein Major-Update wie WordPress 7.0 ist kein Grund zur Sorge, sondern eine Chance für mehr Performance und bessere Workflows. Doch gerade bei individuellen Plugins, die das Rückgrat deines Shops bilden, darfst du nichts dem Zufall überlassen.
Wir unterstützen dich dabei:
- Anpassung deiner Custom Plugins an die
apiVersion 3. - Umprogrammierung von Metaboxen für den Iframe-Editor.
- Optimierung deiner Datenbank für die neue Collaboration-Tabelle.
Warte nicht, bis der “Update”-Button erscheint. Lass uns heute prüfen, ob dein System bereit ist.
